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BORNIT®-Fundamentdicht 2K Dickbeschichtung

Preis / Einheit netto brutto
Eimer 48,00 € 57,12 €
Art und Eigenschaften
BORNIT®-Fundamentflex 2K ist eine 2-komponentige, polystyrolgefüllte und kunststoffvergütete Bitumendickbeschichtung (KMB). Das Produkt ist lösemittelfrei und umweltschonend. BORNIT®-Fundamentflex 2K besteht aus einer Bitumenemulsion und einem Reaktionspulver. Die chemische Reaktion dieser Komponenten nach dem Anmischen bewirkt eine schnelle Regenfestigkeit und einen beschleunigten Trocknungsprozess. Nach Durchtrocknung ergibt sich eine feste aber dennoch hochflexible Fundamentbeschichtung. Die pastöse und standfeste Einstellung des Materials ermöglicht den Auftrag von hohen Schichtdicken in einem Arbeitsgang. Die Beschichtung ist hochflexibel, rissüberbrückend und beständig gegen alle im natürlichen Boden vorkommenden, aggressiven Stoffe. BORNIT®-Fundamentflex 2K ist geprüft für Abdichtungen gemäß Teil 4, 5 und 6 der aktuellen DIN 18195 und nach den jeweils gültigen „Prüfgrundsätzen zur Erteilung von bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen für ... Bitumendickbeschichtungen“.

Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis-Nr: P-2001-4-433/01

Anwendungsgebiete
BORNIT®-Fundamentflex 2K dient zur Herstellung von dauerhaften, hochflexiblen Außenabdichtungen von Bauwerken im erdberührten Bereich im Spachtel- oder Spritz-verfahren. Das Produkt ist für den Einsatz auf waagerechten und an senkrechten Flächen geeignet. BORNIT®-Fundamentflex 2K kann auch zur Zwischenabdichtung (unter Estrich) von Bodenplatten, Balkonen und Terrassen sowie zur Verklebung von Hartschaum- Dämmplatten auf bituminösen und mineralischen Untergründen eingesetzt werden.
BORNIT®-Fundamentflex 2K haftet gut auf allen trockenen und leicht feuchten mineralischen Untergründen sowie auf bituminösen Untergründen ausreichender Festigkeit (z.B. alte Kalt- und Heißanstriche oder Dickbeschichtungen).

Ihre Vorteile
• durch geringes Materialgewicht besonders leicht spachtelbar
• mit geeignetem Gerät spritzbar
• durch spezielle Pulverkomponente besonders schnelle Reaktionszeit
• hochelastisch durch hochwertige Polystyrol- und Kunststoffvergütung
• schnelltrocknend und auch bei ungünstiger Witterung nach kurzer Zeit regenfest
• nach Durchtrocknung druckwasserdicht und rissüberbrückend
• bei voll und bündig verfugtem Mauerwerk ist keine Putzschicht erforderlich
• keine Nähte wie bei Folien oder Dichtungsbahnen
• klebt Dämmplatten auf Beton, Mauerwerk und ausgehärteten Dickbeschichtungen
• umweltschonendes 2-Komponenten System, da lösemittelfrei

Produktdaten in Kurzform
Art bituminöse Zweikomponenten-Dickschichtmasse
Basis polystyrolgefüllte und kunststoffvergütete Bitumenemulsion, Reaktionspulver
Lösungsmittel keine
Farbe schwarz
Verarbeitungszeit bei 20°C ca. 1,5 Stunden
Dichte polystyrolgefüllte Latexemulsion > ca. 0,65 g/cm³
Schüttgewicht Reaktionspulver > ca. 1,40 g/cm³
Der Mischung > ca. 0,72 g/cm³
Wärmebeständigkeit 100°C nach AIB und DIN 52 123
Konsistenz pastös, spachtelfähig
Auftrag Glättkelle, Spritzgerät
Wasserundurchlässigkeit wasserdicht gemäß Schlitzdruckprüfung nach DIN 52 123
Durchhärtungszeit 2 bis mehrere Tage in Abhängigkeit von Luftfeuchte, Temperatur, Schichtdicke und Untergrund
Luft- und Untergrundtemperatur bei der Verarbeitung nicht unter + 5°C
Lagerung unbedingt frostfrei!
Lagerfähigkeit mind. 6 Monate
mögl. Schichtdicken bis zu 8 mm
Reinigung im frischen Zustand mit Wasser, im ausgehärteten Zustand mit BORNIT®-Bitumenreiniger
Gesundheitsschädliche Stoffe im Sinne der Arbeitsstoffverordnung keine
Gefahrklasse nach VbF keine
GISBAU-Produktcode BBP 10
Untergrund
1. Schritt: Der Untergrund muss frei von Graten oder scharfkantigen Unebenheiten sowie Erdreich sein.
2. Schritt: Schlecht oder nicht verschlossene Vertiefungen wie Mauerwerksfugen, Mörteltaschen oder Ausbrüche größer 5 mm sind mit einem geeignetem Mörtel zu verschließen. Bei voll und bündig verfugtem Mauerwerk ist keine Putzschicht erforderlich. Fehlstellen kleiner 5 mm sowie Poren im Untergrund können mittels einer Kratzspachtelung mit der Bitumendickbeschichtung verschlossen werden. Speziell bei Betonflächen ist zur Vermeidung von Blasenbildung ebenfalls eine Kratzspachtelung zu empfehlen.
3. Schritt: Es ist dafür zu sorgen, dass der Untergrund fest, sauber, staubfrei und frei von trennenden Substanzen ist. Der Untergrund sollte saugfähig sein. Er darf leicht feucht, aber nicht nass sein.
4. Schritt: Ein Voranstrich mit BORNIT®-Fundamentgrund oder BORNIT®-Unibit (1:2 mit Wasser verdünnt) ist grundsätzlich auf den Untergrund aufzubringen. Zur Verfestigung von sandenden Untergründen wird eine Grundierung mit BORNIT®-Verkieseler empfohlen. Bei einer Kratzspachtelung mit Bitumendickbeschichtung ist der Voranstrich vorher aufzubringen. Eine Kratzspachtelung ersetzt nicht den Voranstrich. Nach Trocknung des Voranstrichs ist der Untergrund für das Aufbringen der Kratzspachtelung bzw. der Dickbeschichtung vorbereitet.

Wichtig: Bitumendickbeschichtungen können während der Bauphase durch auf Ihre Rückseite einwirkendes Wasser geschädigt werden. Es ist grundsätzlich dafür Sorge zu tragen, dass die Beschichtung durch von der Haftseite wirkendes Wasser nicht beschädigt wird. Gegebenenfalls müssen wasserundurchlässige Zwischenabdichtungen aus mineralischen Dichtungsschlämmen (z.B. BORNIT®-Dichtungsschlämme, BORNIT®-Elastikschlämme) angeordnet werden, die sich vom Wasserdruck nicht vom Untergrund ablösen lassen.

Verarbeitung
Bei der Verarbeitung von BORNIT®-Fundamentflex 2K sind grundsätzlich die aktuelle DIN 18195, Teil 1 bis 6, sowie die „Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen erdberührter Bauteile mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbe-schichtungen“, Stand Mai 2010, zu beachten. Die Verarbeitung von KMB ist von der jeweiligen Wasserbeanspruchung am Bauobjekt abhängig. Deshalb ist darauf zu achten, dass der vorliegende Lastfall vom Planer vor Beginn der Arbeiten eindeutig vorgegeben wird. BORNIT®-Fundamentflex 2K ist nach homogenem Vermischen der beiden Komponenten verarbeitungsfertig und wird mit Kammspachtel, Glättkelle oder geeignetem Spritzgerät auf den w.o. vorbereiteten Untergrund aufgetragen. Die alleinige Verarbeitung der Bitumenkomponente ohne Beimischen des Reaktionspulvers ist nicht möglich !
Vor der Verarbeitung wird die Emulsion zunächst mit einem langsam laufenden, mechanischen Rührgerät kurz durchgerührt, bis sie sich verflüssigt. Die Pulverzugabe erfolgt dann portionsweise. Beide Komponenten werden mit dem Rührgerät intensiv gemischt, bis eine homogene, knotenfreie Masse entsteht (Mischzeit ca. 2 bis 3 Minuten). Komponente A und Komponente B sind mengenmäßig aufeinander abgestimmt. Die Verarbeitungszeit beträgt bei einer Materialtemperatur von 20°C ca. 1,5 Stunden. Bei hohen Sommertemperaturen tritt eine schnellere Reaktionszeit ein.

BORNIT®-Fundamentflex 2K darf nicht bei Frost oder drohendem Regen verarbeitet werden. Die Verarbeitung sollte bei Objekt- und Umgebungstemperaturen größer +5°C erfolgen. Das Aufbringen der Dickbeschichtung erfolgt entsprechend aktueller DIN 18195, Teile 3, 4 und 5 sowie der „ Richtlinie ... Bitumendickbeschichtungen“ in zwei Arbeitsgängen. Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtstauendes Sickerwasser (DIN 18195-4) können die Aufträge frisch in frisch erfolgen. Bei Abdichtungen gemäß DIN 18195 Teile 5 und 6 muss die erste Abdichtungsschicht vor dem Auftragen der zweiten Schicht soweit getrocknet sein, dass sie durch den Auftrag nicht beschädigt wird.

Bei Abdichtungen gegen aufstauendes Sicker- oder Grundwasser (DIN 18195 Teil 6) ist nach dem ersten Arbeitsgang vollflächig eine Verstärkungseinlage (BORNIT®-Glasgittergewebe) einzuarbeiten. Auf eine ordnungsgemäße Ausführung der Abdichtung im Bereich von Fugen, An- und Abschlüssen sowie Durchdringungen ist besonders zu achten.

Gemäß aktueller DIN 18195 sind Hohlkehlen vor der Flächenabdichtung mineralisch (BORNIT®-Sperrmörtel) als Flaschenhohlkehle oder bis zu einer maximalen Materialdicke von 2 cm mit einer 2-komponentigen Dickbeschichtung (BORNIT®-Fundamentflex 2K) auszubilden. Als davon abweichende, aber innovative und sichere Problemlösung empfehlen wir hierfür alternativ BORNIT®-Dreiecksband (Bitumenprofil, anschmelzbar) einzusetzen.
Die frische Beschichtung ist vor Regen und starker Sonneneinstrahlung zu schützen!

Die Abdichtung ist vor Beschädigung zu schützen. Schutz- und Dränschichten dürfen jedoch erst nach vollständiger Durchtrocknung der Abdichtungsschicht (witterungsabhängig 2 bis mehrere Tage) angebracht werden. Dabei sind die Bestimmungen der DIN 18195 Teil 10 zu beachten. Zur Verklebung von Dämmplatten kann BORNIT®-Fundamentflex 2K verwendet werden. Geeignete Schutzschichten sind z. B. Polystyrolhartschaumplatten, Kunststoffnoppenbahnen mit Gleitfolie und Filtervlies sowie thermisch oder bituminös gebundene Sickerplatten. Anschließend kann das Auffüllen der Baugrube erfolgen. Dabei sollte nur Material gemäß DIN 18 195, Teil 10 verwendet werden, um Beschädigungen von Abdichtung und Schutzschicht zu vermeiden.

Hinweis
Kunststoffmodifizierte Dickbeschichtungen (KMB) sind in der aktuellen DIN 18195 für die Lastfälle „nichtdrückendes Wasser – hohe Beanspruchung“ und „Grundwasser“ nicht aufgeführt. Gemäß VOB, Teil C, der DIN 18336 ist in diesem Fall die Verwendung von BORNIT®-Fundamentflex 2K im Leistungsverzeichnis zu vereinbaren und der Auftraggeber auf diese Abweichung zur DIN 18195 hinzuweisen.

Verbrauch
• bei den Lastfällen Bodenfeuchte / nichtstauendes Sickerwasser (DIN 18195-4) sowie nichtdrückendes Wasser / mäßige Beanspruchung (DIN 18195-5):
ca. 4,5 – 5,0 l pro m² > Nassschichtdicke 4,5 - 5,0 mm > Trockenschichtdicke 3,2 - 3,6 mm
• bei den Lastfällen aufstauendes Sickerwasser (DIN 18195-6) / drückendes Wasser (Grundwasser, Eintauchtiefe <3 m):
ca. 6,0 – 6,5 l pro m² > Nassschichtdicke 6,0 - 6,5 mm > Trockenschichtdicke 4,3 - 4,6 mm
• Dämmplattenverklebung: ca. 2 l / m²

Schichtdickenkontrolle
Gemäß aktueller DIN 18195, Teil 3 muss am Ausführungsobjekt eine Schichtdickenkontrolle im frischen Zustand (Nassschichtdicke) sowie eine Überprüfung des Durchtrocknungszustandes an einer, in der Baugrube gelagerten, Referenzprobe (z.B. Mauerstein) durchgeführt werden. Bei Abdichtungen nach DIN 18195 Teile 5 und 6 sind die Ergebnisse dieser Prüfungen zu dokumentieren.

Lastfall gemäß DIN 18195 Teil 4 und 5: Mindesttrockenschichtdicke: 3 mm
Lastfall gemäß DIN 18195 Teil 6: Mindesttrockenschichtdicke: 4 mm

Lagerung
BORNIT®-Fundamentflex 2K ist vor Frost zu schützen! Wärmeeinwirkungen von über + 30°C und direkte Sonneneinstrahlung sind zu vermeiden. Lagerfähigkeit im original verschlossenen Gebinde mindestens 6 Monate.

Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz
Sicherheitsratschläge: Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Berührung mit der Haut vermeiden.

Entsorgung
Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste können nach AVV-ASN: 080410 (Klebstoff- und Dichtmasseabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 080409 fallen); Pulverkomponente nach AVV-ASN.: 170101 (Beton) entsorgt werden.

Lieferformen
30 l pro Hobbock 18 Gebinde pro Palette
Komponente A: 25 l
Komponente B: 5 kg